Dienstag, 11. Oktober 2011

FC Kirchberg - FC Hasle-Rüegsau

Am Sonntag, 02.10.2011, bliess das FCK-Zwöi gegen den FC Hasle-Rüegsau zur Revanche für die ausserordentlich schlechte und peinliche Heimpleite vor Jahresfrist. Nach zwei Siegen hielt das Selbstvertrauen langsam wieder Einzug in die Garderobe des Zwöi. Da sich mit Pole Notario, Hochschädu Houz, Alberto Bidon, Tourischte Pädi, Beton Budi, Kasimus Kaderli und CRämmebeck #16 einige fixe Bestandteile des Zwöi auf der Wasen in Stuttgart in den Wellnessferien aufhielten, musste Bachgolf auf viele Kräfte der 1. Mannschaft zählen. Die Aufstellung präsentierte sich folgendermassen:

----------------------Longo----------------------
Clödu-----Michi-------Puyol------Ertmännchen
CHines--Kaner---Ruedi Rüssel--Ämmebarsch
------------------Märsu v. B.--------------------
----------------------Gizi ©-----------------------

Das Spiel war von Anfang an hart umkämpft, es war aber zu erkennen dass zwei Mentalitäten aufeinandertraffen, und zwar der Kirchberger gepflegte, flache Fussball und der Emmentaler lange Pass der Haslihageln. Das Zwöi, wenn man es heute überhaupt so nennen konnte, wollte von Anfang an nach vorne agieren und Druck aufbauen, soweit kam es aber nicht, da jeder Ball in die Spitze hoch (auf unseren beiden Gartenzwerge im Sturm!) oder ungenau kam. Der Wille war zu spüren, aber ihre Klasse liessen die Kirchberger nie aufblitzen. So kam es wie es kommen musste wenn es nicht läuft, nach 14 Minuten, einem tollen Ballgewinn und dem raschem Umschalten in die Offensive wurde der Ball unnötig verloren, das Zwöi eiskalt ausgeköntert und lag so schon früh mit 0:1 hinten. Vielen Kirchbergern kamen sicherlich wieder die Erinnerung an die letzte 0:1-Heimniederlage aus der Vorsaison gegen Hasle hoch. Die HasliIndianer standen schon anfänglich sehr tief, nach dem Treffer aber noch tiefer, was es fürs Zwöi natürlich nicht einfacher machte erfolgreich anzugreifen. Bis zur Pause kämpfte der FCK vergeblich und hatte immer wieder mit Ungenauigkeiten und Eigenfehlern zu kämpfen, und wenn mal etwas gelungen war, konnte Hasli gerade im letzten Moment noch klären.
Bachgolf versuchte es in der Pausenansprache mit einem leichten Donnerwetter, jedoch hatte jeder Kirchberger Holzer (Stand 1. Halbzeit) selber gewusst, dass in der 2. Halbzeit einfach mehr Leistung an den Tag zu legen war. Ab dem Anpfiff zur zweiten Hälfte war eine klare Verbesserung zu erkennen, Kirchberg griff vermehrt an, Hasle verteidigte nur noch und agierte selber fast gänzlich mit Befreiungsschlägen. Nun zur kuriosesten Szene des bisherigen Saisonverlaufs, als der Ball die Grundlinie der HasliIndianer überquerte und der Schiedsrichter nichts davon wissen wollte, kam der Ball zuerst zu Märsu, der einen Eckball wollte und den Ball zurück nach aussen zu Ertmännchen gab, der dann total überascht war, dass das Spiel nicht unterbrochen war und den Ball in der Angst quer über den halben Platz in den Einwurf drosch. Sehr schade, wenn man bedenkt dass im 16er mehrere ungedeckte FCK-Spieler lauerten. In der 65. Minuten dann aber endlich der wichtige Ausgleich des Zwöi, mit einem schön vorgetragenen Angriff über rechts, eröffnet durch einen traumhaften Steilpass von Kaner auf CHines, der seinen verhaltensbehinderten Gegenspieler düpierte und auf, den zuvor erst eingewechselten, Gayser ablegte, dieser mit einem massiven Gayschuss klären wollte, den aber Käpt’n Gizi in der Mitte gerade noch stoppen konnte, wo Märsu mit einem trochenen Laser in die untere rechte Ecke zur Stelle war. TOR, 1:1! Die Erleichterung war gross und der Hunger auf ein weiteres Tor vorhanden, es wurde weiter munter angegriffen, jedoch standen die Haslihageln hinten sehr sicher und konnten weitere Grosschancen verhindern, selber hatten sie jedoch in der 2. Hälfte keinen anständigen Angriff zu Stande gebracht, so blieb es halt nur bei 1:1, zu wenig für das Zwöi, währenddessen sich die HasliIndianer nach Hause einen wachsen gehen konnten.

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