Am Samstag, 08.10.2011, um 17:00 trat das Zwöi auswärts im Emmental beim SV Sumisholz an. Letztes Jahr wurde dieses Spiel 3:0 verloren und somit wäre ein positives Resultat erstrebenswert. Aufgepasst jedoch vor dem SV Sumisholz, der zu Hause in vier Spielen noch keine Punkte abgegeben hat. Der Schiedsrichter, seines Zeichens ein Romand, fiel schon bei der Kontrolle auf, und zwar als er die Schuhe kontrollierte, alle hoben ihre Füsse, nach gefühlten 2 Sekunden sagte er es sei ok, danach las er in seinem lustigen Deutsch die Spielerliste herunter, dabei erwähnte er teils die Nummern, teils auch nicht, von den einen sagte er den Vornamen, von anderen den Nachnamen, während ein Spieler sogar gänzlich vergessen ging, nicht gerade das was man sich bei einem solch wichitgen Match wünscht… Übrigens war es den ganzen Tag hässlichstes Wetter und die Sonne hatte sich keine Sekunde gezeigt, dafür hatte es beinahe ununterbrochen geregnet. Nun zu den Platzverhältnissen, etwa 30 Meter breit, 60 lang und tief wie die Schluchten in den Bündner Bergen. Dazu kommt, dass der Platz mehr aus Lehm als Erde bestand. Trotzdem war das Zwöi motiviert zu gewinnen und lief folgendermassen auf:
-----------------Pole Notario ©------------------
Clödu-------Grunder--------Puyol---------Vöspi
Raffanculo--IT-Master---Rudi Rüssel--Wall-E
-----------------Ämmebarsch--------------------
-------------------------Gizi----------------------
Wer hätte es gedacht, das Zwöi startete stark in diese Partie, von Nervosität war kaum etwas zu merken, die ersten Chancen kamen wie von selbst und Sumisholz wirkte leicht verunsichert davon wie selbstbewusst das Zwöi begann. Jedoch relativierte sich das im Laufe der ersten Halbzeit, die Teams neutralisierten sich mehr oder weniger. Das Zwöi kam aber ab und zu in Tornähe, niemand schien sich jedoch einen erfolgreichen Abschluss gegen den 40-jährigen Kupferkopf im gegnerischen Tor zuzutrauen. Und Sumisholz fiel mehr durch rüde Fouls, denn durch Fussballkönnen auf, Pole Notario musste in Halbzeit 1 nur einen Schuss vom Sumisholzer Langhaarhamster parieren. Dazu kam, dass Sumisholz schon zwei Mal innerhalb der ersten Hablzeit wechselte, was für die Kirchberger eigentlich ein sehr positives Omen war. In der 45. Minute jedoch gab es dann noch einen (Witz-)Foulentscheid zu Gunsten von Sumisholz. Der Freistoss aus über 20 Metern wurde dann trocken zum 1:0 versenkt, Pole Notario war chancenlos. Das Zwöi bedankte sich herrzlich beim Schiedsrichter und ging in die Pause. Das Spiel schien wieder mal einen sehr unglücklichen Lauf zu nehmen, das Zwöi stemmte sich aber dagegen und glich gleich nach der Pause aus. Gizi, dessen Gegenspieler sich total schitter anstellte, überlief diesen und laserte den Ball vom linken 16er-Eck in den rechten Winkel, was für einen Ofen! Das Zwöi und seine zahlreich mitgereisten Fans beruhigten sich kaum mehr, die Freude war riesig und der Hunger auf mehr noch grösser, so war es in der 55. Minute dann Wall-E, der in altbekannter Manier von links hereinzog und den Ball mit rechts wunderbar und auch unhaltbar unter die Latte hämmerte. 2:1! Das Spiel gedreht innerhalb von wenigen Minuten, die Freude kannte keine Grenzen, das Zwöi powerte nun weiter, Wall-E hatte nun noch die Chance zum 3:1, diese liess er aber aus. Auch Ämmebarsch drosch den Ball kurz danach aus wenigen Metern fast in den Bach, der hinter der Fussballanlage vorbeifliesst. Nun wurde das Wechselzeitalter eingeläutet, gestaffelt kamen zuerst der CHines für Ämmebarsch, danach Alberto Bidon für Rudi Rüssel und schlussendlich auch noch Gayser für Raffanculo ins Spiel. 20 Minuten vor Schluss wurde der CHines dann rüde zusammengestaucht, und der Holz-Schiri nahm für einmal seine Pflichten wahr und stellte den bereits verwarnten Sumisholzer vom Platz. Nun war die Zeit da zum Kontern, dabei wurden zahlreiche Chancen ausgelassen, Gizi becklekerte sich nicht gerade mit Ruhm als ihn wenige Meter vor dem Tor die Kraft verliess, nachdem er wunderbar per Direktpass lanciert wurde. Auch der CHinese vergab eine Riesenchance als er von Wall-E toll eingesetzt wurde, schlussendlich aber alleine vor dem Tor mit seinem Lob an der zwei Meter hohen Kupferwand scheiterte. Und dann auch noch Gayser der sich zwei Mal alleine auf weiter Flur für den kläglichen Fernschuss entschied. Als sich Sumisholz wieder Mal befreien konnte und einen Freistoss auf der Mittellinie hatte, lief Wall-E vor dem Ball durch, wurde abgeschossen, und kassierte dafür Gelb-Rot! Was für ein Skandal, der beste Spieler von Kirchberg war nun vom Platz, das Zwöi konnte nun nicht mehr so schön kontern, denn nun waren es wieder die Sumisholzer, die vermehrt Druck ausübten auf das Kirchberger Tor. Zu gefährlichen Abschlüssen kam es aber von Sumisholzer Seite her nicht, bis in der 90. Minute Grunder den grössten Einzeller (seines Zeichens der sehrwahrscheinlich schlechteste/torungefährlichste Spieler in der 3. Liga) von Sumis von den Beinen holte und es so zum Penaltypfiff kam. Es war einfach nur schlecht verteidigt und der Schiri hatte diesmal den richtigen Entscheid getroffen. Nun konnte nur noch Pole Notario das Unentschieden abwenden, der Langhaarhamster von Sumisholz verwertete jedoch souverän zum 2:2 und kurz darauf pfiff der Schiedsrichter dann die Partei auch ab. Zwei wichtige Punkte fast kläglich verschenkt und ein schon entschiedenes Spiel wieder spannend gemacht. GOPFERTAMINOMAL!!!
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